Sielbericht:


Auerbach auf drittem Platz, Saisonziel erreicht!

Am letzten Heimspieltag der Sachsenklasse West wollten wir unsere Serie, kein Spiel dieses Jahr verloren zu haben, aufrecht erhalten. Vor Rekordkulisse mit Sportfreunden aus Gornsdorf, Thalheim, Mauersberg und Mekka hatte unser Wettkampftag in Annaberg erstmalig einen Hauch von echter Heimspielatmosphäre.
Dadurch kräftig unterstützt starteten wir ins Spiel gegen die LE Volleys aus Leipzig. Gegen die junge Truppe taten wir uns allerdings in weiten Teilen sehr schwer. Ohne Libero Alex in den Spieltag gestartet, war schon die Annahme ein Problem. Im ersten Satz behielten wir trotz starker Gegenwehr die Oberhand und das Ende besiegelte stilecht ein Leger. Unsere Angreifer verzweifelten teilweise immer wieder am Block des Gegners, die Leipziger schafften es ihrerseits stets Lücken in unserer Abwehr zu finden. Nicht gerade spielerischer oder technischer Überlegenheit, sondern großem Kampfgeist ist es zu verdanken, dass wir dieses Spiel doch noch 3:2 gewannen. Robert verabschiedete sich nach guter Partie nun aus unserer Mitte.

Toni und Marcel füllten in der nächsten Partie gegen den CPSV jeweils die Lücke zwischen den beiden Außenspielern. Das zweite Spiel lief durchaus besser, man hatte das Gefühl Chemnitz steht nicht wirklich auf dem Platz.
Diese Hypothese wird auch durch den Spielbericht der Gastmannschaft unterstrichen, in dem es um Fußball und den VfB Auerbach geht. Die Chemnitzer, welche nach eigenen Angaben in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht sind, befinden sich nunmehr mit gescheiterten Aufstiegsambitionen im Mittelfeld der Tabelle.
Mario begann im Zuspiel, die altbekannte Präzision und Routine stellten sich schnell wieder ein, so dass auch die Mittelangreifer wiederholt effektiv eingesetzt wurden.
Der Block stand auch außergewöhnlich gut, Daniel meuchelte ein ums andere Mal die Angriffe des Gegners. Den ersten Satz gaben wir nach einer kleinen Führung leichtfertig aus der Hand. Im zweiten wurde deutlich warum wir mit nur einem Steller spielen. Mario erzielte 10 mehr oder minder direkte Aufschlagpunkte gegen die Mannen vom CPSV, wir könnten es nicht verantworten, wenn mehrere solche Serien unserer Zuspieler den Gegner bis an seine Grenzen demotivieren würden. Danach war es ein Leichtes diesen Satz erfolgreich abzuschließen. Im dritten und vierten Durchgang zogen wir die Zügel etwas an und sicherten uns die beiden letzten Sätze zum 3:1.


Als Resümee zur Saison bleibt zu sagen, wenn wir uns schon zu Beginn der Saison so gefestigt präsentiert hätten, wäre eventuell mehr drin gewesen. Der dritte Rang und die Punktgleichheit zum Zweiten stimmen versöhnlich, das ist für Dorfvolleyball ein großer Erfolg. Nächstes Spieljahr wollen wir es deshalb mit einer Saisonvorbereitung mit einer Dauer größer als 3 Tagen versuchen. Eventuell lassen sich ja irgendwo entsprechende Turniere finden.