Berichte Herren
Inhalt:
Berichte der Saison 2006/07
Berichte der Saison 2007/08
Berichte der Saison 2008/09
1. Spieltag gegen SV Bad Düben und TSV Zschopau
2. Spieltag gegen Lok Engelsdorf
3. Spieltag gegen SV Union Milkau und VSV Eintracht Reichenbach
9. Spieltag gegen SV Bad Düben
8. Spieltag gegen TSV Zschopau
10. Spieltag gegen SV Union Milkau
11. Spieltag gegen VSV Eintracht Reichenbach
12. Spieltag gegen L. E. Volleys III und Chemnitzer PSV
1. Spieltag: SV Bad Düben/ TSV Zschopau
Und täglich grüßt das …
Die Saison 2009/10 stand eigentlich unter einem guten Stern. Der komplette Kader bis auf Thomas, Mario und Robert
stand zur Verfügung. Ohne größere Verletzungen und mit dem an Beachturniere erinnernden Stellungsspiel starteten
wir in den ersten Vergleich.
Den Begriff Spiel versuche ich zu vermeiden, da es vielleicht etwas übertrieben wäre. Den ersten Satz gegen das
Team aus Bad Düben verschliefen wir und verloren mit 19:25. Der zweite Durchgang war, wie das gesamte Spiel, von
vielen individuellen Fehlern geprägt. Glücklicherweise konnte Auerbach mit 25:21 den Satzausgleich herstellen.
Eine Führung im dritten Satz, der 24:26 endete, konnten wir leider nicht über die Zeit retten. Nach einem großen
Rückstand schafften wir es mit einer Aufschlagserie den schon verloren geglaubten Satz noch zu drehen. Am Ende
stand das gleiche Ergebnis auf der Anzeigentafel nur mit der höheren Punktezahl bei Auerbach. Der letzte Durchgang endete mit einem deutlichen 15:8 für die Heimmannschaft.
In vielen Bereichen zeigte sich die fehlende Abstimmung, welche sich nur durch gemeinsames Training, oder bessere
individuelle Leistungen kompensieren lässt. Die erste Option kommt bei uns nicht in Frage, also werden alle wieder über sich hinauswachsen müssen.
Zum Abschluss noch was lyrisches: Das Schiedsgericht, ein jeder weiß, erfordert Feingefühl und Schweiß.
Dieses Spiel war leider ein Menetekel für das was noch kommen sollte. Unsere Heimserie (nie Beide Spiele zu
gewinnen) war an diesen Tag leider zu keiner Zeit in Gefahr. Mein einziger Trost war zu sehen, dass Zschopau auch
nur Volleyball spielt. Von Internetspielberichten beeinflusst, dachte ich wir treffen auf eine Zweitligamannschaft.
Im Endeffekt hat an diesem Tag nicht die bessere, sondern nur die nicht ganz so schlechte Mannschaft gewonnen.
Beide Mannschaften können wesentlich mehr und ich hoffe wir können den Zuschauern beim Rückspiel etwas bieten.
Das erste Scharmützel geht an Zschopau, aber wie ein in Brünlos verschollenes Mannschaftsmitglied immer zu sagen
pflegte: „Am Arsch wir die Gans fett und nicht am Hals!“ Federvieh schmeckt nun mal im Winter (09.01.09) besonders gut.
Zum Spiel bleibt zu resümieren, dass das 0:3 (21:25, 18:25, 20:25) auf Grund der Leistung, oder als Neologismus,
der Unleistung, von Auerbach vollkommen gerechtfertigt war.
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2. Spieltag: Lok Engelsdorf
Endlich der Erfolg kehrt zurück …,
aber leider nur beim Einschlagen. Bis zum Anpfiff konnten wir recht gut mithalten, wenn wir nicht sogar leichte Vorteile herausspielen konnten.
Die Chronologie des Grauens begann direkt zu Beginn des ersten Satzes. Wir starteten leider auf der „sunny side“ of life, die durch Milchglas vom
Sonnenlicht isolierte Halle konnte unsere Annahme leider nicht ins rechte Licht rücken. Das Ende dieser Miesere konnten wir, wie so vieles, nicht kommen
sehen und das 8:25 für Engelsdorf war unverhofft deutlich.
Zusätzlich hatten wir uns noch mit einer schwerwiegenden Problematik herumzuschlagen. Andere haben zu wenig System, wir haben derzeit leider eines zu viel,
mit viel Geschrei und einigem Gezeter fanden wir dann im zweiten Durchgang ins Spiel.
Nicht durch feine Spielkultur, sondern durch 10 Punkte in Folge schafften wir einen 15:22 Punkte Rückstand in einen 25:22 Satzgewinn zu verwandeln.
Im dritten Satz lagen wir meist vorn, konnten diesen Vorsprung leider nicht halten und verloren 21:25. Die miserable Erfolgsquote im Angriff und Block
qualifiziert uns derzeit nicht einmal für den Job als Aggressor im Streichelzoo.
Ähnlich wenig selbstsicher verspielten die Auerbacher Mannen den letzten Satz mit 22:25. Auf Einzelkritiken werde ich an dieser Stelle erst einmal
verzichten, denn Positives liest sich immer besser und davon gab es nur wenig.
Ich hoffe nur Thomas hatte genug Kampfgeist um sich das Video anzuschauen. Daraus entstehende Impulse von der Seitenlinie wären sicher ein guter Schritt
in die richtige Richtung.
Auch hier bleibt zu resümieren, dass Engelsdorf den Sieg verdient in Leipzig behalten hat. Hoffentlich kehrt die Lockerheit schon zum nächsten Spiel gegen
Turbine Leipzig in die Auerbacher Reihen zurück.
Irgendwann muss auf dem Boden der Völkerschlacht auch mal ein Sieg für das Erzgebirge drin sein!
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3. Spieltag: SV Union Milkau / VSV Reichenbach
Die magische 10 …
Dieser 4. Spieltag der Saison 2009/2010 sollte unter besonderen Vorzeichen für uns stehen. Im 10. Monat des 10. Jahres des neuen
Jahrtausends, im 10. Versuch in der Turnhalle Grenzenlos in Annaberg, mit 10 auf der Bank befindlichen Akteuren ( 9 mehr oder minder
fitte Spieler und ein ganz süßer kleiner Glücksbringer ), vor endlich mal mehr als 10 Zuschauern, nach gefühlten 10.000 Sätzen und
Stunden haben wir es geschafft und das erste mal beide Heimspiele gewonnen.
Doch der Reihe nach. Punkt 14.00 pfiff das Reichenbacher Schiedsgericht das erste Spiel gg SV Union Milkau an. Und was soll ich zum
1. Satz sagen? Es war einfach genial. Es war der erste Satz der Saison, der so lief wie wir es uns erhofften und vorstellten. Woran es
lag? Schwer zu sagen?! Möglicherweise an der Aussprache im Abschlusstraining oder an einer günstigen Sternen Konstellation,(?) … .
Egal!!!!!!!
Der erste Satz ging nach 16 Minuten mit 25:15 an uns. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielen konnten wir unser Niveau halten,
die Milkauer hingegen steigerten ihres. So kam es wie es kommen musste. Als Folge einiger kleinerer Unkonzentriertheiten liefen wir
einem 19:24 Rückstand hinterher, den wir nur noch bis auf 23 verkürzen konnten. Die Sätze 3 und 4 verliefen ähnlich spannend mit
wechselhaftem Ausgang. Satz 3 ging mit 23 an uns und Satz 4 ging mit 25 an Milkau. In der Satzpause zwischen Satz 4 und 5 machten
wir uns noch einmal heiß, um ein Dejan Vom zu vermeiden. Nach 12 Minuten und einer stetigen Führung konnten wir den 5. Satz dann
doch mit 15:10 für uns entscheiden.
Nach einer, mehr als Rehabilitationsmaßnahme genutzten, Einspielpause ging es an das 2. Spiel des Tages, gg unseren „Angstgegner“ aus
Reichenbach.
Nach dem Robert uns wegen kleiner Steuerhinterziehungsaktivitäten kurzzeitig verlassen, Marcel sich den Rücken unter der Woche verknackt
und ich mir einen Megakrampf in der Wade zugezogen hatte, musste im 1. Satz Maik K. den vakanten Mittelblockerposten übernehmen.
Diesen konnte er den Umständen entsprechend gut ausfüllen, leider reichte es nicht zu einem Satzgewinn. Im 2. Satz wollte/musste Martin
sein Glück in der Mitte probieren und Mario rückte ins Zuspiel. Auch er erledigte diese Aufgabe gut, doch wie im 1. Satz reichte es
leider nicht für einen Satzgewinn. Glücklicherweise kam Robert Mitte des 2. Satzes zurück aus dem Nachbarland. So konnten wir im 3. und 4.
Satz endlich wieder mit 2 „gelernten“ Mittelblockern agieren, wobei sich besonders Robert wieder mal als „Blockmonster“ entpuppte. Da
auch unser Libero Alex sein Können als geschickter Blockanschläger präsentierte gewannen wir die Sätze 3 und 4 relativ souverän. Es
musste also wieder 5. Bzw. 10. Satz entscheiden. Leider gelang es uns hier nicht die vorherige Leistung zu bestätigen und wir lagen
schnell mit 3:8 zurück. Um nichts unversucht zu lassen, konnte ich Thomas überzeugen mir eine Chance zu geben. Nach 2 mehr oder weniger
guten Angriffen hatten wir den Rückstand nicht verkürzt, aber uns beim Stand von 5:10 in eine gute Ausgangsposition manövriert. Robert
konnte seine gefürchteten Sprungflatteraufschläge aus dem Stand machen und Martin, Marcus und ich versuchten am Netz eine kleine Wand
aufzubauen. Erstaunlicherweise gelang uns dies. So konnte Robert mit Ausnahme eines kleinen Wacklers bei 9:10 sehr sicher servieren und
wir machten die 10 (!) benötigten Punkte am Stück und gewannen letztendlich auch den 5. Satz.
Zusammenfassend lässt sich sagen: 2 Heimspiele zu gewinnen ist geil!! Es ist schön zu sehen, dass Maik, Martin und Daniel endlich ihr
wahres Können zeigen konnten. Es ist erfreulich, dass wir noch Reserven haben, spielerisch und personell.
Hoffentlich können wir unseren Lauf gg unseren „Lieblingsgegner“ aus Chemnitz fortesetzen.
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9. Spieltag: SV Bad Düben
Mission Fahrtstreckenverkürzung …
Am Samstag führte uns das Navi an den entlegensten Austragungsort nach Bad Düben. In der ersten Partie standen sich der souveräne Tabellenerste Zschopau
und der Gastgeber, das Schlusslicht der Rangliste, gegenüber. Ungewohnt verunsichert betrat der junge aufstrebende zschopauer Sechser das Spielfeld. Die
Heimmannschaft, welche alle ihre bisherigen Vergleiche immer nur knapp verloren hatte, ist keinesfalls zu unterschätzen.
Das Spiel gegen den vermeintlich besseren Gast gewonnen die Bad Dübener in spannenden 3:2 Sätzen.
Dies sollte als Warnung für uns dienen. Unsere, diese Saison permanent anhaltende Auswärtsserie, bot auch keinen Anlass für das sonst gern von mir gelebte
übersteigerte Selbstbewusstsein. Den ersten Sieg in fremden Gefilden einzufahren, wäre ein Motivationsschub für unseren weiteren Saisonverlauf.
Der erste Satz begann mit einer komfortablen 6:0 Führung für den SV Auerbach, welcher uns eine gewisse Sicherheit gab. Daniels grob geschätzte Erfolgsquote
im Angriff von 98,6% trug zum erfolgreichen 25:21 Satzgewinn bei. Thomas hat auch wieder zu alter Stärke zurückgefunden, zusätzlich greift er im Liegen an
und nutzt die ganze Länge des Netzes für harte „Roller“ in die Angriffszone des Gegners. Toni, an diesem Tag aus der Mitte entrückt, überzeugte durch ein
konzentriertes Spiel auf der neuen Position. Der 2.Durchgang verlief noch spannender, wobei es lange Zeit nach einem Erfolg der Heimmannschaft aussah, 23:19
lagen sie scheinbar uneinholbar vorn. Gute Aufschläge von Marcel und ein geschlossener Block schafften die Wende und wir gewannen 26:24.
Im 3. Satz lagen wir schnell zurück und konnten beim 18:25 Satzverlust zu keiner Zeit überzeugen. Außer einem sehenswerten Netzunterkantenangriffs von
Libero Alex war nichts spezieller Erwähnung wert.
Bis zum 16:13 war der Ausgang des letzten Satzes relativ offen. Anschließend reagierte ich mich am Aufschlag ab und Martin, Thomas und Marcel setzten am
Netz nach, was zum 25:13 Endstand führte.
Der weite Anfahrtsweg hatte sich für unser kleines Erzgebirgsdorf also 3:1 bezahlt gemacht.
Nächste Woche, falls nicht erneut eine „Daisy Hysterie“ in Sachsen ausbricht, steht das Nachholspiel beim TSV Zschopau auf dem Programm. Im Hinspiel konnten
wir nicht überzeugen.
Man darf gespannt sein, ob die nächsten Gastgeber, nach zwei Niederlagen in Folge, wieder ihre gewohnte Leistung abrufen können.
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8. Spieltag: TSV Zschopau
Der Tabellenplatz ist kein geeigneter Prädiktor für den Spielausgang ...
Am Sonntag konnte weder Schnee noch sonstiges Unwetter unsere Anreise in die MZ-Stadt verhindern. Durch das Spiel der Zschopauer Damen,
welche zugegeben für schöne Impressionen sorgten, begann unser Punktspieltag mit einer kleinen Verspätung. Im nostalgischen Ambiente der
Turnhalle Bebel-Schule, wie eigens geschaffen für Klaustrophobiker, trafen Turbine Leipzig und Zschopau aufeinander. Taktisch intelligent
setzte die Heimmannschaft die erfahrenen Leipziger mit kraftvollen Sprungaufschlägen unter Druck. Die Abwehr dieser gelang nur sporadisch
und es kam keinerlei Spielfluss zu Stande. Nach zwei deutlich verlorenen Sätzen der Gäste folgte im dritten Durchgang keine Wende, sondern
eine Überraschung. Durch einen verletzungsbedingten Spielabbruch ging das erste Spiel 3:0 an die Heimmannschaft.
Der Auerbacher Sechser konnte nun ohne Anspannung in den anstehenden Vergleich gehen, während Zschopau durch Aufstiegsambitionen unter
Druck steht.
Der erste Satz lief nicht nur, sondern er flog regelrecht an uns vorbei, ähnlich den Sprungaufschlägen der Gegner. Mit 15:25 gaben wir
unerwartet zügig den Versuch auf Revanche für unsere Niederlage im Hinspiel zu nehmen. Mit super Stimmung und geschlossenen Reihen traten
wir den zweiten Durchgang an, diese Grundstimmung verbietet mir auch einzelne Spieler besonders hervorzuheben, da wirklich alle ihr Bestes
gaben. Die druckvollen Aufschläge brachten wir selbst in dieser flachen Halle immer gut unter Kontrolle. Im weiteren Spielverlauf war eine
negative Korrelation zwischen abnehmendem Zschopauer Vorsprung und Aufschlaghärte zu verzeichnen. Schnell gelang uns eine 8:3 Führung,
welche wir bis zum 25:18 nicht wieder abgaben. Der dritte Satz begann so wie der Vorherige abebbte, 7:2 führten wir, in einer Auszeit wurde
sogar zur Ernsthaftigkeit ermahnt, wir sollten doch nicht mit dem Gegner spielen. Diese Aussage sollte durchaus Berechtigung haben, da der
Satz am Ende nur denkbar knapp mit 27:25 gewonnen wurde. Dadurch war für Spannung bei den Zuschauern gesorgt, obwohl diese in den ersten
drei Sätzen glücklicherweise von lautstarker Anfeuerung für Zschopau absahen. Den Tipp „Strickzeug“ zu verteilen, lasse ich in diesem
Kontext hier losgelöst stehen.
Der vierte Satz war bis zum 15:15 ausgeglichen, danach konnten wir die Konzentration nicht halten und verloren 18:25.
Das Maximum an Sätzen war also erreicht, bis zum Seitenwechsel beim 8:4 sah es nach einer gelungenen Revanche für Auerbach aus. Um eben in
der Faschingszeit zu beweisen, dass wir ein gepflegtes Nervenkostüm besitzen, ließen wir unseren Vorsprung auf 14:13 schmelzen. Nur Daniel
wollte zügig Essen gehen und beendete das Spiel ohne Kompromisse mit einem Ass.
Bei der Gesamteinschätzung präferiere ich die Meinung von Turbine, sie hätten uns noch nie so gut spielen sehen. Die Einschätzung unserer
eigenen „Fans“ war: „Okay, es war ein Durchschnittsspiel.“
Ich werde dazu schweigen und überlasse etwaige Kombinationen dem geneigten Leser.
Die Hackordnung im Erzgebirge ist wieder zugunsten des SV Auerbach zurecht gerückt. Die Mannschaft unseres kleinen Erzgebirgsdorfs ist in
diesem Jahr auswärts noch ungeschlagen.
Nach der Verschiebung unseres Spiels gegen Reichenbach, steht als Nächstes das Auswärtsspiel gegen Milkau am 06.03.10 auf dem Plan.
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10. Spieltag: SV Union Milkau
Nur einen Wimpernschlag vom 3.Platz entfernt … und vom Abstieg!
Nach gefühlten Äonen spielfreier Zeit durften wir am 6.März beim SV Union Milkau, dem Schlusslicht der Tabelle, antreten. Die fünf Wochen
Punktspielpause wurde durch zahlreiche Testspiele gegen den Ersten der Bezirksliga Textima Chemnitz erträglicher gestaltet. Im Groben
wusste also jeder wo er im Feld zu stehen hat und die Namen der Mitspieler waren ebenso noch geläufig.
Die unüberschaubare Tabellensituation in Regional- und Sachsenliga sorgte im Spiel gegen den designierten Abstiegskandidaten aus Milkau für
Brisanz. Im ungünstigsten Fall gibt es bei uns in der Sachsenklasse West drei Absteiger und fest vergeben sind nur die letzten zwei
Abstiegsplätze an Bad Düben und Milkau. In den letzten vier Partien müssen also mindestens noch zwei Siege her, der Grundstein hierfür
sollte an diesem Tag gelegt werden.
Im ersten Satz lagen wir in einem „Kopf an Kopf Rennen“ meist gleichauf mit der Heimmannschaft, welche im Vergleich zu ihrem ersten Spiel
eine deutlich stärkere Vorstellung bot. Das Schiedsgericht aus Engelsdorf entschied den ersten Satz mit 23:25 gegen uns. Im zweiten
Durchgang führten uns Maik und Toni mit zahlreichen guten Block- und Angriffsaktionen Richtung 25:19 Satzgewinn. Auch Martin rang den
Zuschauern nicht nur durch gelungene Pässe, sondern auch durch sehr gute Abwehraktionen Anerkennung ab.
Im dritten Satz bestand nie die Gefahr, dass wir ihn an den Gegner abgeben würden, selbst in den Situationen als ein Ball am Block vorbei
schrammte, hatte Alex die Situation meist im Griff. Marcel, Mario und die mitgereisten Fans trieben uns durch Tinitus verursachende
Sprechchöre zum zweiten Satzerfolg, selbst wenn die Stimmung im Feld in Richtung Null zu kulminieren drohte.
Im letzten Satz gab es auch nicht viel Gegenwehr, das 25:19 Ende war nie in echter Gefahr und so war es ein routinierter Leger der den
Schlusspunkt zum 3:1 Satzerfolg für Auerbach brachte.
Am Freitag, den 12.03., steht um 20 Uhr das Nachholspiel beim VSV Reichenbach auf dem Programm. Dieses Spiel stellt eine Vorentscheidung
im Kampf um die diesjährige Meisterschaft dar. Falls Reichenbach verliert, kann der Zschopauer Sechser mit gekühltem Sekt zum letzten
Sachsenklassespiel in Engelsdorf aufbrechen.
Wir trinken zwar keinen Sekt, aber einen kleinen Motivationsschub würden wir sicherlich trotzdem nicht ablehnen ;-)
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11. Spieltag: VSV Eintracht Reichenbach
Meistermacher ´10 !
Am Freitag, den 12.03. führte unser Weg ins benachbarte Vogtland, wo das Nachholspiel gegen Reichenbach stattfand. Bad Düben hatte zu
diesem Termin leider keine Zeit, so dass der Posten des Schiedsrichters vakant war.
Dem konnte aber durch die WSG Oberreichenbach und einer Freundin vom CPSV (Ja, zum Erstaunen aller, Auerbach hat dort Freunde!) schnell
Abhilfe geschaffen werden. Danke an dieser Stelle für die faire Leitung der Partie. Die ersten beiden Sätze sicherten wir uns teilweise
umkämpft, aber sonst recht souverän. Es bleibt leider bei der recht vagen Beschreibung des Spielverlaufs, da ich die Spielstände auf dem
rosa Durchschlag des Spielprotokolls leider nicht aus ihrem blassen Dasein befreien konnte. Aufgrund meiner zumindest körperlichen
Anwesenheit, kann ich allerdings von einem Einbruch im dritten Durchgang berichten, welchen wir an die Gastgeber abgeben mussten.
Durch eigentlich schon längst in die Vergangenheit verbannte „Motivationssalven“ drohte nun die Stimmung zu kippen. Dass wir uns nicht mehr
in der Vergangenheit befinden, wurde aber schnell deutlich, da im folgenden Satz den Worten Taten folgten. Maik über Außen und Toni in der
Mitte sorgten an diesem Tag für sehenswerte Punkte. Daniel schlug den Block jetzt sogar bei Hinterfeldangriffen an und ich sorgte, weniger
in der Mitte, als über Außen mit meinen effektiven, dennoch niemals elegant anmutenden Netzaktionen für Punkte.
In den letzten Wochen wurden viele entscheidende Spielszenen durch Abwehraktionen mit Hilfe des Fußes geklärt. So auch in diesem Spiel, die
Anhängsel der unteren Extremitäten sorgen immer häufiger für Punktgewinne, Fußball ist Trumpf, nicht nur in der B-Note. Vielleicht sollten
wir darüber nachdenken unseren Namen „SV Auerbach 05, Abt. Volleyball“ zu ändern.
Am Ende stand der 3:1 Erfolg des Auerbacher Sechsers, welcher alle ohnehin sehr geringen Aufstiegshoffnungen der Heimmannschaft begrub. Mit
diesem Sieg haben wir unseren Verbleib in der Sachsenklasse gesichert, jetzt schielen wir auf einen Podestplatz, unser Saisonziel, welches
nur durch zwei Siege am nächsten Heimspieltag realisiert werden kann.
In diesem Atemzug möchte ich die Gelegenheit nutzen mit einer gewissen Generosität, mit fast schon altruistischen Zügen, dem TSV Zschopau
zum Aufstieg in die Sachsenliga zu gratulieren ;-)
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12. Spieltag: L. E. Volleys III / Chemnitzer PSV
Auerbach auf drittem Platz, Saisonziel erreicht!
Am letzten Heimspieltag der Sachsenklasse West wollten wir unsere Serie, kein Spiel dieses Jahr verloren zu haben, aufrecht erhalten.
Vor Rekordkulisse mit Sportfreunden aus Gornsdorf, Thalheim, Mauersberg und Mekka hatte unser Wettkampftag in Annaberg erstmalig einen
Hauch von echter Heimspielatmosphäre.
Dadurch kräftig unterstützt starteten wir ins Spiel gegen die LE Volleys aus Leipzig. Gegen die junge Truppe taten wir uns allerdings in
weiten Teilen sehr schwer. Ohne Libero Alex in den Spieltag gestartet, war schon die Annahme ein Problem. Im ersten Satz behielten wir
trotz starker Gegenwehr die Oberhand und das Ende besiegelte stilecht ein Leger. Unsere Angreifer verzweifelten teilweise immer wieder am
Block des Gegners, die Leipziger schafften es ihrerseits stets Lücken in unserer Abwehr zu finden. Nicht gerade spielerischer oder
technischer Überlegenheit, sondern großem Kampfgeist ist es zu verdanken, dass wir dieses Spiel doch noch 3:2 gewannen. Robert
verabschiedete sich nach guter Partie nun aus unserer Mitte.
Toni und Marcel füllten in der nächsten Partie gegen den CPSV jeweils die Lücke zwischen den beiden Außenspielern. Das zweite Spiel lief
durchaus besser, man hatte das Gefühl Chemnitz steht nicht wirklich auf dem Platz.
Diese Hypothese wird auch durch den Spielbericht der Gastmannschaft unterstrichen, in dem es um Fußball und den VfB Auerbach geht. Die
Chemnitzer, welche nach eigenen Angaben in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht sind, befinden sich nunmehr mit gescheiterten
Aufstiegsambitionen im Mittelfeld der Tabelle.
Mario begann im Zuspiel, die altbekannte Präzision und Routine stellten sich schnell wieder ein, so dass auch die Mittelangreifer
wiederholt effektiv eingesetzt wurden.
Der Block stand auch außergewöhnlich gut, Daniel meuchelte ein ums andere Mal die Angriffe des Gegners. Den ersten Satz gaben wir
nach einer kleinen Führung leichtfertig aus der Hand. Im zweiten wurde deutlich warum wir mit nur einem Steller spielen. Mario erzielte
10 mehr oder minder direkte Aufschlagpunkte gegen die Mannen vom CPSV, wir könnten es nicht verantworten, wenn mehrere solche Serien
unserer Zuspieler den Gegner bis an seine Grenzen demotivieren würden. Danach war es ein Leichtes diesen Satz erfolgreich abzuschließen.
Im dritten und vierten Durchgang zogen wir die Zügel etwas an und sicherten uns die beiden letzten Sätze zum 3:1.
Als Resümee zur Saison bleibt zu sagen, wenn wir uns schon zu Beginn der Saison so gefestigt präsentiert hätten, wäre eventuell mehr drin
gewesen. Der dritte Rang und die Punktgleichheit zum Zweiten stimmen versöhnlich, das ist für Dorfvolleyball ein großer Erfolg.
Nächstes Spieljahr wollen wir es deshalb mit einer Saisonvorbereitung mit einer Dauer größer als 3 Tagen versuchen.
Eventuell lassen sich ja irgendwo entsprechende Turniere finden.
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